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Kurt Bernhardt = Curtis Bernhardt wurde am 15. April 1899 in Worms geboren. Nach einer kaufmännischen Lehre und Militärdienst im ersten Weltkrieg, wurde Bernhardt Schauspieler am Heidelberger Stadttheater. Dort spielte er 1919 unter der Regie von Piel Jutzi in einem Western mit. Nach Engagements in Darmstadt und in Recklinghausen erhielt Bernhardt 1922 eines am Berliner Renaissance-Theater, wo er zwei Jahre später auch Regie führte. Als er anläßlich einer Mai-Feier ein russisches Theaterstück mit großem Erfolg inszeniert, bietet ihm die proletarisch engagierte Prometheus-Film an, einen Film zu inszenieren. Es entsteht der stark dokumentarische Antikriegsfilm 'Namenlose Helden' 1924, dem melodramatische Spielfilme wie 'Qualen der Nacht' und 'Die Waise von Lowood' mit Fritz Rasp, Wilhelm Diegelmann und Adele Sandrock. Nach acht Stummfilmen unter ihnen auch 'Die Frau nach der man sich sehnt' 1929 mit Marlene Dietrich, drehte Bernhardt einen der ersten deutschen Tonfilme 'Die letzte Kompanie' mit Conrad Veidt. 1933 muß Kurt Bernhardt emigrieren, lebt und filmt zunächst in Paris und in London, bis er 1939 aufgrund der Angebote von Warner Brothers und von MGM nach Amerika geht. Bernhardts letzter Film ist 'Kisses for my President' 1963. Er starb am 22. Februar 1981 in seinem Haus in Kalifornien. Weiterführende Texte siehe: 'Aufruhr der Gefühle - Die Kinowelt des Curtis Bernhardt', hrsg. Stiftung Deutsche Kinemathek, München/Luzern 1982, ISBN 3-7658-0383-9. siehe auch: 'CineGraph-Lexikon zum deutschsprachigen Film'. |
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